Arbeitsgruppe KPKE

Kinder und Familien mit psychisch kranken Eltern sind besonders auf ein unterstützendes soziales Umfeld und auf bedarfsorientierte, qualifizierte Hilfe und Versorgung angewiesen. Das breite Angebot an Hilfen und Leistungen des Sozialversicherungssystems (u.a. Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitssystem, Sozialhilfe) erreicht diese Kinder und ihre Eltern allerdings oftmals nicht ausreichend oder passgenau. Um die Situation dieser Kinder und ihrer Eltern zu verbessern, sind abgestimmte, besser zugängliche und vernetzte Hilfen für die ganze Familie notwendig.

Mit diesem Thema befasste sich zwischen März 2018 und November 2019 die Arbeitsgruppe Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern. Sie wurde, auf der Basis eines einstimmig verabschiedeten interfraktionellen Bundestagsantrags eingerichtet und damit beauftragt, einvernehmlich Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist, zu entwickeln. Der AFET übernahm die Aufgabe der Geschäftsstelle für die AG und koordinierte den Gesamtprozess.

Am 16.Dezember 2019 veröffentlichte die Arbeitsgruppe ihren Abschlussbericht mit insgesamt 19 Empfehlungen, der dem Deutschen Bundestag vorgelegt wurde. Damit war der Auftrag der Arbeitsgruppe erfüllt. Über die Arbeitsweise des Gremiums sowie die drei beauftragten Expertisen zu Forschung, Recht und Guter Praxis können Sie sich auf folgender Website informieren: www.ag-kpke.de