Aktuelle Themen

Archiv des AFET-Fachausschuss Jugendhilferecht und Jugendhilfepolitik

  • Bundesweite Debatte zur „Weiterentwicklung der HzE"

Zum Thema „Weiterentwicklung der HzE" hat sich der Fachausschuss mit den verschiedenen Vorlagen (u.a. JFMK-Beschluss vom 06.06.2013; Fachartikel von Dorette Nickel, DV „Übersicht über die Rechtsprechung zur Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe; Bericht der JFMK zur Inklusion und Bericht zur Kooperation von JH und Schule gemeinsam mit der KMK; Stellungnahmen zur Anhörung der AGJF am 10.12.13) intensiv beschäftigt.
In den Diskussionen ging es vorwiegend um die Konsequenzen und den Handlungsbedarf für die Praxis. Es wurde darauf hingewiesen, dass es keine Vermischung der Begrifflichkeit von „Sozialraumorientierung" und „Sozialraumbudget" geben sollte und rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten sind.
Auch ist zu klären, welche Programmleistungen neben HzE-Angeboten benötigt werden. Die zur Zeit geführte Debatte zur Qualität und Wirkung von HzE-Maßnahmen sollte zwingend im Kontext von Leistung und Entgelt betrachtet werden.

  • 14. Kinder- und Jugendbericht / Monitor 2012

Der Fachausschuss hat sich mit ausgewählten Aspekten des 14. KJB und den Entwicklungen im HzE-Bereich anhand des Monitors 2012 beschäftigt. Vor allem die für den Ausschuss relevanten Themen wie z.B. Beteiligung, Finanzierung, Aufgaben der LJÄ und JÄ, Kooperation JH und Schule sowie rechtliche Aspekte wurden intensiver diskutiert und fließen in die Arbeit mit ein.

  • Kinderarmut -  Schnittstelle Jugendhilfe SGB II

Der Ausschuss hat sich mit der Relevanz von Kinderarmut in der konkreten einzelfallbezogenen Erziehungshilfearbeit auseinandergesetzt. Aus dem Bereich der ambulanten Erziehungshilfe wurde von einzelnen Trägern berichtet, dass bis zu 80 % aller Familien, in denen eine SPFH arbeitet, auf Harz IV angewiesen sind.

Vor diesem Hintergrund hat der Fachausschuss eine Praxishilfe erarbeitet, die zum einen politische Forderungen aufstellt und zum anderen konkrete sozialarbeiterische  Handlungsmöglichkeiten unter den gegebenen Umständen darstellt. Die Arbeitshilfe wendet sich an die Mitarbeiter und die Leitung der Erziehungshilfeträger sowie an ASD-Mitarbeiter, ASD-Leitung und Jugendamtsleitung. Sie berät insbesondere über die rechtlichen Möglichkeiten der Jugendhilfe, wenn Sanktionen oder ausbleibende Hilfen der Jobcenter bei Adressaten der Erziehungshilfe dazu führen, dass der pädagogische Sinn der HzE in Frage gestellt wird. Bestellen Sie direkt per Mail: info@afet-ev.de unter Angabe von  "Arbeitshilfe 1/2010" oder über unsere Homepage.

  • Kooperation zwischen Familiengericht und Jugendhilfe

Der Fachausschuss hat eine Arbeitshilfe zur Kooperation von Familiengericht und Jugendamt mit dem Schwerpunktthema Verfahren zur Kindeswohlgefährdung verfasst, die Sie hier bestellen können oder unter Angabe von "Arbeitshilfe 1/2009" direkt per Mail: info@afet-ev.de.

Zum gleichen Thema wurde eine überaus erfolgreiche Tagung durchgeführt, zu der eine Dokumentation herausgegeben wurde.

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