Aktuelle Themen

SGB VIII Reform

 

 

Der AFET stellt zugesandte und uns bekannte Stellungnahmen, Positionierungen und Fachtexte unkommentiert auf seine Homepage ein, um die Diskussion zur SGB VIII-Reform zu befördern und zu begleiten. Es obliegt der Leserin/dem Leser sich eine eigene Meinung zu bilden. Eine Positionierung des AFET erfolgt zur gegebener Zeit.

Die Beiträge sind nach Datum sortiert.

 


KJSG-erneut von der Tagesordnung des Bundesrates genommen. Aber Gesetzgebungsverfahren noch nicht gescheitert (22.09.2017)

Die Beratung über das Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen ist erneut von der Tagesordnung (TOP 6) des Bundesrates am 22.09.2017 abgesetzt worden. Allerdings ist das Gesetzgebungsverfahren mit der Absetzung noch nicht gescheitert. Der Bundesrat könnte in einer der nächsten Sitzungen über das Vorhaben abstimmen – auch nach Konstituierung des 19. Deutschen Bundestages. Denn der Diskontinuität zum Ende der 18. Legislaturperiode unterfallen nur solche Gesetze, die im Bundestag noch nicht abschließend behandelt wurden.


 

Informationen des BMFSFJ zur SGB VIII-Reform

Das Bundeskabinett hat am 12. April 2017 den von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Nach dem heutigen Kabinettsbeschluss ist die SGB VIII Reform den Ländern zur Beratung und Zustimmung zugeleitet.
Die erste Lesung zum Regierungsentwurf eines Kinder- und Jugend-Stärkungsgesetzes (KJSG) hat stattgefunden. Die Debatte ist in der Mediathek des Dt. Bundestages abrufbar. Nach unseren Informationen gibt es am 19.06.2017 auf Beschluss des Familienausschusses eine öffentliche Anhörung zum Gesetz. Die Anhörung soll um 14 Uhr beginnen und ist auf 2 ½ Stunden begrenzt. Es werden elf Sachverständige und ein Vertreter der kommunalen Spitzenverbände geladen.
Aufgrund des engen Zeitkorridors sind die Eingangsstatements auf 5 Minuten begrenzt. Dann folgt eine Fragestunde.
Die abschließende Beratung im Familienausschuss soll am 28. Juni, die zweite und dritte Lesung im Bundestag am 30. Juni erfolgen.
Der AFET hat am 23. März, in der kurzen Frist von 4 Werktagen gemeinsam mit den anderen Erziehungshilfefachverbänden EREV, BVkE und IGFH, seine Stellungnahme als „Anmerkungen" abgegeben.


2017


2016




Info- und Dialogplattform

Das deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF)  hat eine Plattform ins Netz gestellt, die der Information und dem Austausch zur SGB VIII-Reform dienen soll. Es finden sich dort die bislang bekannt gewordenen Entwürfe des BMFSFJ ebenso wie die Möglichkeit fachliche Kommentare abzugeben. (29.08.2016)


Fragen und Prüfsteine an die SGB VIII-Reform

Die Erziehungshilfefachverbände haben bei einer gemeinsamen Tagung „Vom Kind aus denken?! Inklusives SGB VIII“ - Einordnung der Überlegungen und Entwürfe der Bundesregierung zur Weiterentwicklung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe“ am 14.06.2016 Fragen und Prüfsteine an die SGB VIII-Reform zur Diskussion gestellt. Welche offenen und kritischen Fragen die Verbände sehen, können Sie hier nachlesen.
 
Die nachstehend genannten Beiträge der gemeinsamen Tagung der Erziehungshilfefachverbände zur SGB-VIII-Reform vom 14.06.2016 finden Sie unter Tagungsdokumentationen.

AFET-Stellungnahme: „Vom Kind aus denken“ - Reform des SGB VIII jetzt! - April 2016

Am 27.04.2016  hat der AFET- Bundesverband für Erziehungshilfe eine Stellungnahme zur Inklusiven Lösung als Bestandteil der geplanten SGB VIII Reform abgegeben. Der AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. unterstützt ausdrücklich das Vorhaben der Neuausrichtung des SGB VIII hin zu einem inklusiven Leistungsgesetz für alle Kinder, Jugendlichen und Familien. Ein einheitlicher Tatbestand als Ausgangspunkt für geeignete und notwendige Leistungen zur Entwicklung, Erziehung und Teilhabe wird ausdrücklich begrüßt. Kern dieses neuen einheitlichen Tatbestandes ist es, für jedes Kind und jeden Jugendlichen sein Recht auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit umfassend einzulösen. Die Stellungnahme finden Sie hier.


In die Diskussion um die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung haben sich auch die AGJ, Deutscher Caritasverband, Dt. Rote Kreuz und der Dt. Verein  mit Stellungnahmen eingeschaltet.

Der Landesverband NRW der privaten Träger der Kinder- und Jugendhilfe (VPK) hat sichzu Aspekten der Weiterentwicklung der §§ 45 ff SGB VIII positioniert:

Weitere Debattenbeiträge:


 Ältere Beiträge zur Debatte um die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung

AFET-Tagung zur Weiterentwicklung der HzE (2013)


 "Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung?" am 18.06.2013
Die Erziehungshilfeverbände in Deutschland – Bundesverband für Erziehungshilfe (AFET), Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE), Evangelischer Erziehungsverband (EREV) und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) haben am 18.06.2013 eine von 180 Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe besuchte Informationsveranstaltung  zu dem aktuellen Thema „Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung“?“ durchgeführt.

Die Fachverbände setzen mit diesem Veranstaltungsformat ihre jährliche Tradition der gemeinsamen Akzentuierung eines Fachthemas fort. Die Veranstaltung hatte das Ziel die aktuellen empirische Erkenntnisse zur Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe und im Besonderen auch der Hilfen zur Erziehung, den Monitor Hilfen zur Erziehung 2012, und vor allem der 14. Kinder- und Jugendbericht (KJB) vorzustellen.
Beide zeigen ein differenziertes Bild von den Leistungen und Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig wurden diese Erkenntnisse gespiegelt in der aktuellen Diskussion zur „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ auf Ebene der Länder. Als Referentinnen und Referenten konnten Vertreterinnen und Vertreter aller  maßgeblich beteiligten Ebenen und Funktionen gewonnen werden.

Frau Sybille Laurischk, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages stellte die gesetzgeberische Gestaltungsverantwortung in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Herr Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, DJI, ordnete die aktuelle Weiterentwicklungsdiskussion den wesentlichen Aspekten des 14. KJB und den Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe zu. Herr Jürgen Schattmann stellte die Positionen des Landes NRW in der politischen Diskussion der Länder dar und  
Herr Dr. Wolfgang Hammer erläuterte das Positionspapier des Deutschen Städtetages, das Sie auch in der Juniausgabe des Dialog Erziehungshilfe finden. Herr Wolfgang Trede , Vertreter eines örtlichen Jugendamtes, stellte die Ergebnisse des 14.KJB zu den Hilfen zur Erziehung zur Diskussion und die beiden Vorsitzenden der Erziehungshilfefachverbände AFET und IGfH, Herr Rainer Kröger und Herr Dr. Krause schlossen mit einer pointierten Bilanz und Zusammenfassung der Ergebnisse die Tagung ab.
Die vorgetragenen Präsentationen finden Sie im Anschluss:

 

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