Aktuelle Themen

SGB VIII Reform

 

 

Der AFET stellt zugesandte und uns bekannte Stellungnahmen, Positionierungen und Fachtexte unkommentiert auf seine Homepage ein, um die Diskussion zur SGB VIII-Reform zu befördern und zu begleiten. Es obliegt der Leserin/dem Leser sich eine eigene Meinung zu bilden. Eine Positionierung des AFET erfolgt zur gegebener Zeit.

Die Beiträge sind nach Datum sortiert.

 


SGB VIII-Reform auf dem Weg?

Am 18. Januar 2017 hat die Familienministerin, Manuela Schwesig, im Familienausschuss des Deutschen Bundestages über ihre Vorhabeplanung für die letzten Monate bis zur Bundestagswahl informiert. Für diesen Zeitraum kündigte sie u.a. die SGB VIII-Reform und ein Dialogforum „Inklusive Lösung" an.
Das BMFSFJ hat aufgrund der Rückmeldungen und Stellungnahmen seinen Arbeitsentwurf vom 23.08.2016 zurückgezogen und eine veränderte Fassung angekündigt.
In einem Gespräch mit den Erziehungshilfefachverbänden am 08.02.2017 informierte das BMFSFJ, dass sich der SGB VIII - Entwurf in der Frühabstimmung im Kanzleramt befindet.
Dem AFET liegt eine nicht autorisierte Fassung des Referentenentwurfs vor, der am 01.01.2018 in Kraft treten soll.
An dem Dialogforum des BMFSFJ wird sich der AFET beteiligen, die Rückmeldungen seiner Mitglieder mitnehmen und dort vertreten.



Informationen des BMFSFJ zur SGB VIII-Reform


2017

 


2016


Übersichtsliste von Artikeln ab Juli 2016
(wöchentliche Ergänzung)


Fachveranstaltungen zur SGB VIII-Reform

Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften durch SGB VIII-Reform vor dem Aus?
Tagung des VPK-NRW, 22.11.2016 in Dortmund

Vom Kind aus denken! - Die Reform des SGB VIII. Bund trifft kommunale Praxis
Dt. Institut für Urbanistik-Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe am 28.11. - 29.11.2016 in Berlin ausgebucht!


Info- und Dialogplattform

Das deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF)  hat eine Plattform ins Netz gestellt, die der Information und dem Austausch zur SGB VIII-Reform dienen soll. Es finden sich dort die bislang bekannt gewordenen Entwürfe des BMFSFJ ebenso wie die Möglichkeit fachliche Kommentare abzugeben. (29.08.2016)


Fragen und Prüfsteine an die SGB VIII-Reform

Die Erziehungshilfefachverbände haben bei einer gemeinsamen Tagung „Vom Kind aus denken?! Inklusives SGB VIII“ - Einordnung der Überlegungen und Entwürfe der Bundesregierung zur Weiterentwicklung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe“ am 14.06.2016 Fragen und Prüfsteine an die SGB VIII-Reform zur Diskussion gestellt. Welche offenen und kritischen Fragen die Verbände sehen, können Sie hier nachlesen.
 
Die nachstehend genannten Beiträge der gemeinsamen Tagung der Erziehungshilfefachverbände zur SGB-VIII-Reform vom 14.06.2016 finden Sie unter Tagungsdokumentationen.

AFET-Stellungnahme: „Vom Kind aus denken“ - Reform des SGB VIII jetzt! - April 2016

Am 27.04.2016  hat der AFET- Bundesverband für Erziehungshilfe eine Stellungnahme zur Inklusiven Lösung als Bestandteil der geplanten SGB VIII Reform abgegeben. Der AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. unterstützt ausdrücklich das Vorhaben der Neuausrichtung des SGB VIII hin zu einem inklusiven Leistungsgesetz für alle Kinder, Jugendlichen und Familien. Ein einheitlicher Tatbestand als Ausgangspunkt für geeignete und notwendige Leistungen zur Entwicklung, Erziehung und Teilhabe wird ausdrücklich begrüßt. Kern dieses neuen einheitlichen Tatbestandes ist es, für jedes Kind und jeden Jugendlichen sein Recht auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit umfassend einzulösen. Die Stellungnahme finden Sie hier.


In die Diskussion um die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung haben sich auch die AGJ, Deutscher Caritasverband, Dt. Rote Kreuz und der Dt. Verein  mit Stellungnahmen eingeschaltet.

Der Landesverband NRW der privaten Träger der Kinder- und Jugendhilfe (VPK) hat sichzu Aspekten der Weiterentwicklung der §§ 45 ff SGB VIII positioniert:

Weitere Debattenbeiträge:


 Ältere Beiträge zur Debatte um die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung

AFET-Tagung zur Weiterentwicklung der HzE (2013)


 "Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung?" am 18.06.2013
Die Erziehungshilfeverbände in Deutschland – Bundesverband für Erziehungshilfe (AFET), Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE), Evangelischer Erziehungsverband (EREV) und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) haben am 18.06.2013 eine von 180 Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe besuchte Informationsveranstaltung  zu dem aktuellen Thema „Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung“?“ durchgeführt.

Die Fachverbände setzen mit diesem Veranstaltungsformat ihre jährliche Tradition der gemeinsamen Akzentuierung eines Fachthemas fort. Die Veranstaltung hatte das Ziel die aktuellen empirische Erkenntnisse zur Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe und im Besonderen auch der Hilfen zur Erziehung, den Monitor Hilfen zur Erziehung 2012, und vor allem der 14. Kinder- und Jugendbericht (KJB) vorzustellen.
Beide zeigen ein differenziertes Bild von den Leistungen und Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig wurden diese Erkenntnisse gespiegelt in der aktuellen Diskussion zur „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ auf Ebene der Länder. Als Referentinnen und Referenten konnten Vertreterinnen und Vertreter aller  maßgeblich beteiligten Ebenen und Funktionen gewonnen werden.

Frau Sybille Laurischk, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages stellte die gesetzgeberische Gestaltungsverantwortung in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Herr Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, DJI, ordnete die aktuelle Weiterentwicklungsdiskussion den wesentlichen Aspekten des 14. KJB und den Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe zu. Herr Jürgen Schattmann stellte die Positionen des Landes NRW in der politischen Diskussion der Länder dar und  
Herr Dr. Wolfgang Hammer erläuterte das Positionspapier des Deutschen Städtetages, das Sie auch in der Juniausgabe des Dialog Erziehungshilfe finden. Herr Wolfgang Trede , Vertreter eines örtlichen Jugendamtes, stellte die Ergebnisse des 14.KJB zu den Hilfen zur Erziehung zur Diskussion und die beiden Vorsitzenden der Erziehungshilfefachverbände AFET und IGfH, Herr Rainer Kröger und Herr Dr. Krause schlossen mit einer pointierten Bilanz und Zusammenfassung der Ergebnisse die Tagung ab.
Die vorgetragenen Präsentationen finden Sie im Anschluss:

 

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