Verbandsgeschichte/Zweck Aufgabe/Leistungen Tätigkeiten/Verbandsstruktur

Verbandsgeschichte/Zweck

1906 wurde der erste Allgemeine Fürsorge-Erziehungs-Tag (A.F.E.T) nach Breslau einberufen, um wie es der damalige Vorsitzende Seiffert formulierte [] sich gegenseitig und mit den Dezernenten über mancherlei Fragen zu orientieren und zur [] gegenseitigen Förderung beizutragen.

1912 wurde der A.F.E.T. e.V. in das Vereinsregister eingetragen mit dem satzungsgemäßen Zweck [] persönliche Fühlung [] zu schaffen und die Sache der Fürsorge- (Zwangs-) Erziehung auf jede Weise zu fördern.

Im Laufe seines Bestehens gab der AFET wesentliche Impulse zur Qualifizierung öffentlicher Erziehung und öffnete sich über die Einrichtungen hinaus für Dienste, Behörden und Verbände der Erziehungshilfe.

Eine generelle Neuorientierung und Umstrukturierung der Hilfe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien mündete 1990/91 in die Einführung des SGB VIII, damit zum Wandel von der Fürsorgeerziehung zur Erziehungshilfe.
Dieser Entwicklung trug der Verband durch eine Namensänderung Rechnung: Der Allgemeine Fürsorge-Erziehungs-Tag wurde umbenannt in Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe
(AFET) e. V. - Bundesvereinigung.

In den Folgejahren veränderten sich die Anforderungen an die Fachpraxis gravierend. Die damit einhergehenden, sich verändernden Erfordernisse an verbandliche Arbeit führten zur Umstrukturierung des Verbands und zur Anpassung der Satzung an diese Veränderungen im Jahr 2004. In diesem Zusammenhang wurde der Name nochmals verändert in

AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.

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Aufgabe/Leistungen

Zweck des AFET ist, seine Mitglieder zu beraten und zu begleiten, und bei der fachlichen Qualifizierung und Weiterentwicklung der Erziehungshilfe mitzuwirken.
Ein wesentliches Grundprinzip des AFET ist, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Bereichen der Erziehungshilfe (öffentliche und freie Träger, Einrichtungen und Dienste) mit ihren unterschiedlichen Ebenen (kommunale, Landes- und Bundesebene) zu fördern.
Auf dieser Basis versteht sich der AFET als

Plattform für Dialog

mit dem Ziel der Qualifizierung erzieherischer Hilfen.

Über die Qualifizierung der Fachpraxis hinaus nutzt der AFET seine länder-, träger- und organisationsübergreifende Struktur und seine integrative Funktion auch zur Einflussnahme auf fachpolitische Entwicklungen.

Der satzungsgemäße Zweck des AFET wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:
Förderung des Fachaustauschs und des Wissenstransfers

1. zwischen den unterschiedlichen Bereichen der Fachpraxis und zu den Nachbardisziplinen durch

  • Fachtagungen
  •  Fortbildungsveranstaltungen
  • Gremienarbeit
  • Arbeitshilfen für die Praxis
  • Beratung der Mitglieder in Fachfrage

2.  zwischen Theorie, Forschung, Praxis und Politik insbesondere durch Einflussnahme auf

  • die Ausbildung von Fachkräften für diesen Bereich
  • Gesetzgebungsverfahren
  •  Anregung von praxisrelevanter Forschung.

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Tätigkeiten/Verbandsstruktur

Die Umsetzung des Verbandszwecks und der satzungsgemäßen Aufgaben erfolgt insbesondere durch:

Fachveranstaltungen

  • Fachtagungen, Foren, Workshops
  • Expertengespräche 
  • Kooperationstagungen.

Publikationen

  • Vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift „Dialog Erziehungshilfe“
  • Veröffentlichungen
  • Expertisen zu aktuellen Fachthemen
  • Newsletter
  • Stellungnahmen und Arbeitshilfen.

Gremienarbeit

  • Möglichkeit für AFET-Mitglieder, in Gremien des Verbands mitzuarbeiten, hiermit in einen intensiven Austausch mit FachkollegInnen zu treten und aktiv Einflussnahme auf fachliche Entwicklungen zu nehmen.

Mitgliederberatung

  • Die Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle beraten Mitglieder bei Anfragen und vermitteln sie gegebenenfalls weiter an Experten aus Vorstand, Fachbeirat und -ausschüssen.

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Verbandsstruktur

Entsprechend der Satzung strukturieren sich die Organe und Gremien des AFET wie folgt:

Verbandsstruktur AFET

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