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Monitor Hilfen zur Erziehung 2016

Der "Monitor Hilfen zur Erziehung" der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJstat) erscheint seit 2012. Die Ausgaben können hier heruntergeladen werden.

Die vierte Ausgabe des "Monitor Hilfen zur Erziehung" 2016 (Datenbasis 2014) der AKJstat ist im September 2016 erschienen. Themenschwerpunkte sind: Personal, Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und junge Volljährige.

Die dritte Ausgabe des "Monitor Hilfen zur Erziehung" 2015 (Datenbasis 2013)  der AKJStat liegt vor.


Die zweite Ausgabe des "Monitor Hilfen zur Erziehung 2014" der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik liegt vor. Er beinhaltet Analysen zum aktuellen Stand und zu Entwicklungen im Feld der Hilfen zur Erziehung sowie den angrenzenden Leistungen und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe.

Anknüpfend an den ersten Bericht gibt es Darstellungen und Analysen

  • zur Inanspruchnahme von Leistungen
  • zu den Lebenslagen der Hilfen in Anspruch nehmenden Familien
  • zu den regionalen Unterschieden.

Neu sind Fragen nach

  • den Gründen für eine Hilfe zur Erziehung
  • nach unterschiedlichen Konstellationen im Rahmen der Inobhutnahmen sowie
  • zu den erstmalig erhobenen Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter nach § 8a SGB VIII.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung 2014 steht zum Download zur Verfügung. 


Sandra Fendrich, Jens Pothmann, Agathe Tabel

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJSt) legt erstmals einen Monitor vor, in dem die Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung und die finanziellen Aufwendungen für diesen Bereich sowie die Eingliederungshilfen nach §35a im Fokus stehen. Die Studie ist von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJSt) im Forschungsverbund mit der Deutschen Jugend Institut und der Technischen Universität Dortmund erstellt worden. Das Bundesministerium für Frauen, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat durch finanzielle Förderung zu den Ergebnissen beigetragen. Der Staatssekretär im BMFSFJ Herr Lutz Stroppe leitet die Studie mit einem Vorwort ein:

„Das Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung ist heute größer und vielfältiger als je zuvor. Bei Bedarf und im Krisenfall kann die Kinder- und Jugendhilfe die Erziehung in der Familie unterstützen, ergänzen oder auch – wenn es erforderlich ist – durch Pflegefamilien, Heime oder betreute Wohnformen ersetzen. Gerade durch ihr ausdifferenziertes Spektrum von Angeboten und Interventionsmöglichkeiten haben sich die Hilfen zur Erziehung bewährt. Hilfen zur Erziehung sind soziale Dienstleistungen; sie erlauben und fordern Partizipation und bieten gleichzeitig dem Staat die Grundlage für die Wahrnehmung seines Wächteramts. Die rechtlichen Grundlagen, die sozialpädagogischen Settings und nicht zuletzt die plurale Trägerlandschaft machen die Hilfen zur Erziehung zu einem unverzichtbaren Beitrag für das Aufwachsen junger Menschen in öffentlicher und privater Verantwortung. Um im Feld der Hilfen zur Erziehung den fachlichen Überblick zu behalten und Änderungsbedarfe identifizieren zu können, bedarf es der kontinuierlichen Erhebung von Daten, die fachkundig analysiert und praxisgerecht aufbereitet werden müssen. Zu diesem Zweck legt die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) den „Monitor Hilfen zur Erziehung“ vor. Die erste Ausgabe des Monitors stellt u.a. die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung und die finanziellen Aufwendungen dafür dar. Auch die Eingliederungshilfen bei einer (drohenden) seelischen Behinderung sind Thema. Basierend auf den Ergebnissen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik nimmt der Monitor die verschiedenen Dimensionen sozialer Differenzierung in den Blick: Alter und Geschlecht der jungen Menschen, Lebenslagen der Familien, regionale und kommunale Unterschiede. Eine fachwissenschaftliche Kommentierung hilft, die Daten einzuordnen. Der Monitor Hilfen zur Erziehung ist ein Angebot an Praxis, Politik und Wissenschaft und regt dazu an, die empirischen Daten, über die wir verfügen, intensiver zu nutzen. Weil der Monitor das Arbeitsfeld sichtbar macht und in einen Fokus rückt, bin ich davon überzeugt, dass er dazu beitragen wird, Entwicklungen besser zu verstehen, gegenwärtige Herausforderungen einzuschätzen und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich interessante Anregungen bei der Lektüre.“

"Monitor Hilfen zur Erziehung 2012" ist zum downloaden ins Netz gestellt.  

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