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Fachdiskurs After Work 05.06.2012: Dauerhaft stützende Beziehungen - (k)eine Aufgabe der öffentlichen Jugendhilfe

Nachdem das erste Treffen zum Thema "Fachleistungsstunden im Diskurs. Ein offener Abend zum Austausch über Schwierigkeiten und Lösungsansätze" am 05.03.2012 mit einem positiven Feedback stattgefunden hat, gab es den nächsten Fachdiskurs  am 05.06.2012 zu dem Thema

Dauerhaft stützende Beziehungen -  (k)eine Aufgabe der öffentlichen Jugendhilfe?

Menschen außerhalb der Jugendhilfe können es kaum glauben: Es gibt Kinder und Jugendliche, die über viele Jahre aufwändige Jugendhilfe erhalten -  aber zu keiner erwachsenen Person in einer kontinuierlichen Beziehung stehen. Wie kann das sein?

In diesem Fachdiskurs ging es darum , aufzuspüren, warum die fachlich hoch eingeschätzte Bedeutung einer stabilen Bezugsperson für junge Menschen in den Hilfeplänen der Jugendämter so eine geringe Rolle spielt. Noch immer hat die Jugendhilfe auf Abbrüche von Pflegefamilien und stationären Hilfen keine Antwort, mit Folgen bis in die nächste (Jugendhilfe-)Generation. Das müsste nicht sein. Lösungsideen wie z.B. die "Professionelle Patenschaft"sind ein Ansatz, um weiter zu denken.

An diesem Abend bestand die Gelegenheit, sich insbesondere zu folgenden Fragen auszutauschen:

  1. Maßnahme-Abbrüche sind manchmal unvermeidlich - Beziehungsabbrüche auch?
  2. Welche Möglichkeiten haben Jugendämter, um jungen Menschen trotz Aufenthaltswechsel eine stabile Beziehung zu erhalten?
  3. "Professionelle Patenschaft" , ein brauchbarer Lösungsansatz?

Inputgeber waren Herr Eckart Schmidt und Herr Dr. Jürgen Blumenberg vom AFET-Fachbeirat.
Die Präsentation von Herrn Schmidt können Sie hier einsehen.

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