Aktuelle Themen

Aus dem AFET

AFET Stellungnahmen

  • Stellungnahme Anhörung zur "Großen Lösung"
  • Positionspapier Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
  • Der AFET hat sich in in den letzten Wochen fachlich weiter mit der sog. "Großen Lösung"/Inklusion befasst und zudem in Zusammenarbeit mit einer ExpertInnengruppe ein Positionspapier "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Kontext von Jugendhilfe, Recht und Politik" erstellt. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.


    Einladung des AFET zur Verbändeanhörung "Inklusion und "Große Lösung"!

    Die Jugend- und Familienministerkonferenz und die Arbeits- und Sozialministerkonferenz haben im Jahr 2009 beschlossen, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung einzurichten. Ziel der Arbeitsgruppe ist es unter anderem, die strukturellen, finanziellen, organisatorischen und personellen Konsequenzen für den Verwaltungsvollzug der Länder aufzuarbeiten, die erforderlich sind, sind um die Leistungen der heutigen Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche nach SGB VIII in das Kinder- und Jugendhilferecht überführen zu können.

    Die Arbeitsgruppe hat Ende 2011 ihren Zwischenbericht vorgelegt. Sie muss den Fachministerkonferenzen bis 2013 einen Abschlussbericht vorlegen und hat vor diesem Hintergrund am Montag, dem 14.05.2012 in Mainz eine Anhörung der Verbände aus dem Bereich der Jugendhilfe und Eingliederungshilfe durchgeführt.

    Der AFET war neben 15 weiteren Verbänden zu dieser Anhörung eingeladen und  hat eine Stellungnahme zu den sehr komplexen Fragen des federführenden Fachministeriums Rheinland - Pfalz abgegeben.


    Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

    Aus aktuellem Anlass hat der  AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. eine Positionierung zur Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.

    Die Handlungsanforderungen wurden mit Expertinnen und Experten aus dem ganzen Bundesgebiet im Kontext von Jugendhilfe, Recht und Politik diskutiert und aufbereitet.

    Im Mittelpunkt der AFET Stellungnahme steht die Empfehlung und Forderung, für die Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge das Jugendhilferecht als generellen und bundesweiten Standard anzuwenden und dies durch entsprechende rechtliche, fachliche und poltische Veränderungen tatsächlich auch zu gewährleisten.

    Der AFET gibt mit dieser öffentlichen Stellungnahme erneut einen Anstoß zur notwendigen rechtlichen und fachlichen Anpassung als Folge der vollständigen Gültigkeit der UN Kinderrechtskonvention in der Bunderepublik Deutschland.

    Er ist sich in der grundsätzlichen Forderung, Anwendung des Jugendhilferechts, mit den Erziehungshilfefachverbänden IGFH und EREV, die z.Zt. eigene fachliche Positionierungen vorbereiten, einig.

    Der AFET hat seine Positionierung an alle relevanten Akteure der bundespolitischen Ebene weitergeleitet, insbesondere an die Geschäftsstelle der Jugendministerkonferenz, die am 30.05.2012 tagt.
    Der AFET würde sich freuen, wenn die mit den Expertinnen und Experten  erarbeitete Positionierung bei der Behandlung in den unterschiedlichen politischen oder verbandlichen Gremien Berücksichtigung findet, damit es zu den dringend notwendigen bundesweiten Fachstandards kommt.


    Politische Reaktionen auf die Positionierung des AFET zu Fachlichkeit und Standards

    Auf unser Positionspapier hat auch die Politik auf Bundesebene reagiert. Sie finden hier die entsprechenden Antworten

    Für die SPD haben Frau Caren Marks und Regine Ruprecht ein Schreiben verfasst. Darin wird die AFET-Position unterstützt, dass alle unter 18jährigen gem. der UN-Kinderrechtskonvention wie Kinder/Jugendliche behandelt werden müssen. Da wir keine Antwort auf unsere Bitte bzgl. der Veröffentlichung des Briefes erhalten haben, finden Sie hier lediglich die mitgesandten Anträge der SPD-Bundestagsfraktion dokumentiert

    Des weiteren gab es eine Reaktion des NRW Flüchtlingrates

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