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Aus dem AFET

Fachleistungsstunden - Tagungsdokumentation

Quo vadis Fachleistungsstunde? Die neue Veröffentlichung zur Fachleistungsstunde wird im Januar 2013 erscheinen. Diese nimmt die Diskussion um die Arbeitshilfe aus dem letzten Jahr auf und beschreibt viele neue Aspekte. Die Publikation kann schon jetzt hier bestellt werden (voraussichtliche Lieferung Ende Janaur 2013).

Der Fachtag Fachleistungsstunden war angesichts der Überausbuchung und der spannenden Beiträge ein voller Erfolg. Hier erhalten Sie die Präsentationen zu den Vorträgen, soweit Sie uns vorliegen und einen Kurzbericht:

Dass der Fachtag Fachleistungsstunden am 19.6.2012 den Puls der Zeit trifft war bereits daran zu erkennen, dass die Veranstaltung überbucht war und die ursprünglich vorgesehenen 80 Plätze nicht für alle Interessierten ausreichten. Quer durch die Republik waren zahlreiche Fachkräfte nach Kassel gereist, um Kenntnisse für ihre Aushandlungsprozesse vor Ort zu gewinnen.

Mathias Bänfer, der stellvertretende Vorsitzende des AFET, machte mit einer sehr lebendigen Einführung den Anfang. Er verwies auf die Rolle des AFET als Verband der die Interessen der örtlichen Träger durch seine auf Dialog ausgerichtete Struktur zum Ausgleich bringt und betonte die besondere Wichtigkeit eines guten und partnerschaftlichen Miteinanders vor Ort. Es folgten zwei unterschiedliche Positionierungen. Thomas Krützberg (Jugendamtsleiter aus Duisburg) und Bernd Hemker (Referent beim Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW) stellten ihre jeweiligen Positionen in Bezug auf die  Fachleistungsstunden für ambulante erzieherische Hilfen vor. Der eine aus der Sicht der Jugendämter und der andere für die freien Träger.

Diese unterschiedliche Bestandsaufnahme zeige - so Martin Wurzel (Leiter von sankt-josef in Duisburg) - einmal mehr, wie wichtig es ist, zwischen freiem Träger und Jugendamt überhaupt erst einmal zu einer gemeinsamen Verständigung und Wahrnehmung zu kommen.

Er fragte nach den Gründen für die unterschiedlichen Auffassungen und untersuchte, wie Jugendämter und freie Träger zu einer erfolgversprechenden Diskussionsatmosphäre kommen können.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die unterschiedlichen praktischen und politischen Aspekte in vielfältiger Weise beraten. Die Debatte  zeigte, wie wichtig das Thema für die Praxis vor Ort ist und wie viel es für die Zukunft noch zu tun gibt.

Podiumsdiskussion mit Thomas Krützberg, Peter Baumeister und
dem stv. AFET-Vorsitzenden Mathias Bänfer als Moderator (v.re.)

• AFET-Modell: Marc Vobker
• BVkE-Caritas: Peter Baumeister
• Paritätischer: Bernd Hemker, 10 Thesen
• sankt-josef: Martin Wurzel

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